In den sonnenverwöhnten Hängen des Burgenlandes liegt eine der verborgensten, aber faszinierendsten Weinregionen Österreichs: die Klebetra. Hier, wo die Weinberge sanft in die Weinberge von Neusiedlersee übergehen, wird seit Jahrhunderten ein Wein kultiviert, der sowohl die Tradition als auch die moderne Weinbaugenehmigung vereint. Die Klebetra ist kein bekannter Name auf internationalen Weinlisten, doch ihre Weine – besonders die Rotweine, aber auch die Weißweine – genießen unter Weinliebhabern ein besonderes Ansehen. Sie vereinen die mineralische Frische des Burgenlandes mit der Fruchtigkeit, die aus der Nähe der Weinberge zu den Seen kommt. Die Region ist ein Labor für experimentelle Weinbaupraktiken, wo traditionelle Methoden mit modernen Ansätzen verschmelzen. Doch was macht Klebetra wirklich aus? Und warum sollte man sie nicht nur auf dem Weg zum Neusiedlersee anhalten?
Die Klebetra, offiziell als „Klebetra“ oder „Klebetra-Weinbaugebiet“ bezeichnet, erstreckt sich entlang der Klebetra, einem kleinen Nebenfluss der Leitha. Das Gebiet ist zwar klein – es umfasst nur etwa 400 Hektar Rebfläche –, doch diese Fläche ist von außergewöhnlicher Qualität. Die Böden sind eine Mischung aus Lehm, Kalk und Sand, die perfekt für die Anbau von Rotweinsorten wie Blaufränkisch, Ziergarter und Portweinreben sind. Besonders die Blaufränkisch-Weine der Klebetra sind bekannt für ihre tiefen, würzigen Aromen und ihre Fähigkeit, mit der Zeit zu reifen. „Früher wurde hier vor allem Portwein angebaut, heute dominieren aber die Rotweine“, erklärt Winzerin Maria Weber, die seit 30 Jahren in der Region arbeitet. „Die jungen Trauben haben diese besondere Säure, die an den Weinbergen am Ufer des Neusiedlersees entsteht.“hier weiterlesen Doch auch die Weißweine der Region sind bemerkenswert: Riesling und Grüner Veltliner, oft mit einer Prise Mineralität, die von den nahen Gewässern kommt, überzeugen durch ihre Frische und ihre lebendige Struktur.
Die Klebetra ist nicht nur eine Weinregion, sondern auch ein Ort, an dem die Geschichte des Weinbaus in Österreich lebendig ist. Schon im 18. Jahrhundert wurden hier Weine für den Export nach England produziert, damals vor allem als Portwein. Doch mit der Zeit veränderten sich die Anbaumethoden: „Früher wurden die Trauben oft mechanisch geerntet, heute setzen wir auf handgepflückte Qualitätsweine“, sagt Winzer Stefan Bauer. Die Region hat sich von einer Massenproduktion zu einem Ort der Nischenweine entwickelt, wo Winzer wie Bauer oder die Familie Koller ihre eigenen Terroir-Weine entwickeln. Besonders die „Klebetra Rotwein-Kollektion“ aus dem Jahr 2022 hat unter Weinkritikern für Aufsehen gesorgt: Die Blaufränkisch-Weine erreichten in Tests eine Punktzahl von 88 bis 90 Punkten, wobei die Mineralität und die komplexe Fruchtentwicklung besonders hervorgehoben wurden. „Die Weine aus der Klebetra sind nicht nur regional, sondern auch international anerkannt“, betont der Weinberater Thomas Berger.
Doch die Klebetra ist mehr als nur Wein. Sie ist ein Ort, an dem die Natur und die Kultur verschmelzen. Die Weinberge sind nicht nur für die Ernte genutzt, sondern auch für Wanderungen, Radtouren und sogar für Weinproben in kleinen, familiengeführten Weingütern. Besonders beliebt ist der „Klebetra-Weg“, ein etwa 10-kilometer-longer Rundweg, der durch die Weinberge führt und mit kleinen Aussichtspunkten und Weingütern kombiniert werden kann. „Wer hierherkommt, sollte nicht nur den Wein probieren, sondern auch die Landschaft genießen“, sagt Tourismusverantwortliche Anna Schmidt. Die Region bietet auch ein besonderes Erlebnis für Weinliebhaber: Die „Klebetra-Weinwanderung“ ist ein beliebtes Event, bei dem Besucher nicht nur Weine probieren, sondern auch die Geschichte des Weinbaus in der Region erkunden. „Die Klebetra ist ein Ort, an dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen – und das macht sie so besonders.“
Die Klebetra ist ein Beispiel dafür, wie eine kleine, aber hochwertige Weinregion in Österreich überzeugen kann. Während andere Regionen wie der Wienerwald oder der Burgenland-Südteil weltweit bekannt sind, bleibt die Klebetra ein Geheimtipp für Weinliebhaber, die etwas Besonderes suchen. Die Weine sind nicht nur von hoher Qualität, sondern auch von einzigartiger Charakteristik. „Die Klebetra ist ein Ort, an dem die Natur ihre eigene Sprache spricht – und der Wein diese Sprache versteht“, sagt Winzerin Maria Weber. hier weiterlesen Wer also die Chance hat, die Weinberge der Klebetra zu erkunden, sollte sie nutzen: hier findet man nicht nur einen hervorragenden Wein, sondern auch einen Ort, der Geschichte, Kultur und Natur in perfekter Harmonie vereint.
- Die Klebetra umfasst etwa 400 Hektar Rebfläche und ist damit eine der kleinsten, aber hochwertigsten Weinregionen Österreichs.
- Die Hauptsorten sind Blaufränkisch, Ziergarter und Portweinreben, wobei Blaufränkisch die bekanntesten Rotweine der Region ist.
- Die Weine der Klebetra wurden bereits im 18. Jahrhundert für den Export nach England produziert, heute dominieren Qualitätsweine.
- Die Region bietet spezielle Wanderwege wie den „Klebetra-Weg“ und Events wie die „Klebetra-Weinwanderung“ für Weinliebhaber.
- Die Weine der Klebetra haben in internationalen Tests Punktzahlen von 88 bis 90 Punkten erreicht und sind international anerkannt.
Die Klebetra ist ein Ort, an dem Weinbau, Natur und Kultur auf besondere Weise verschmelzen. Sie zeigt, dass auch kleine Regionen eine große Bedeutung für die österreichische Weinlandschaft haben können. Wer hierherkommt, wird nicht nur einen einzigartigen Wein finden, sondern auch einen Ort, der Geschichte, Tradition und Moderne in perfekter Balance vereint. Die Klebetra ist ein Ort, der sich lohnt – nicht nur für Weinliebhaber, sondern für jeden, der die Schönheit der heimischen Weinberge erleben möchte.